syreltopia https://www.syreltopia.de Alltag kann jeder. Thu, 28 May 2015 11:52:24 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.1 Radreise 2015: Von Passau nach Budapest https://www.syreltopia.de/radreise-2015-von-passau-nach-budapest/ https://www.syreltopia.de/radreise-2015-von-passau-nach-budapest/#comments Thu, 28 May 2015 11:52:24 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=3166 Der Donauradweg, mit einer Gesamtlänge von insgesamt 2.850 km verläuft er von der Quelle der Donau, in Deutschland, bis hin zu ihrer Mündung, ins Schwarze Meer, durch insgesamt 8 Länder. Die Donau selbst ist mit 2.857 km sogar der zweitlängste Fluss Europas. Wie man anhand der Längenangaben sehen kann, verläuft der Radweg zumeist parallel der […]

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Der Donauradweg, mit einer Gesamtlänge von insgesamt 2.850 km verläuft er von der Quelle der Donau, in Deutschland, bis hin zu ihrer Mündung, ins Schwarze Meer, durch insgesamt 8 Länder. Die Donau selbst ist mit 2.857 km sogar der zweitlängste Fluss Europas.
Wie man anhand der Längenangaben sehen kann, verläuft der Radweg zumeist parallel der Donau und zählt darüber hinaus zu den zehn beliebtesten und meistbefahrensten Radfernwegen der Deutschen.

Dieses Prachtstück wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und widmen uns in der kommenden Woche dem knapp 700 km langen Teilstück von Passau bis Budapest!
Mit vollen Taschen, samt Zelt werden wir insgesamt in 7-8 Etappen unterwegs sein und reisen durch 4 Länder, bis die Tour schließlich mit einem Ruhetag in Budapest gekrönt wird. Soweit der Plan!

Die Muskeln sind gestählt, die Räder präpariert, jetzt laufen noch die letzten Vorbereitungen.
Wie es uns tatsächlich ergeht, werdet ihr in den kommenden Tagen hier zu lesen bekommen!

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Campingausrüstung: Der Materialtest (3) https://www.syreltopia.de/campingausruestung-der-materialtest-3/ https://www.syreltopia.de/campingausruestung-der-materialtest-3/#respond Thu, 09 Apr 2015 07:00:13 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=3101 Zelten im Sommer? Kann jeder. Zelten bei -3 Grad in der Nacht? Will nicht jeder. Wir schon! Am letzten Märzwochenende 2015 stand der Materialtest von Zelt und Schlafsack an. Schliesslich wollten wir wissen, ob das Zeuch was taugt, bevor wir spätestens Ende Mai auf große Reise gehen. Ziel war eine Nacht auf einem Campingplatz in […]

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Zelten im Sommer? Kann jeder. Zelten bei -3 Grad in der Nacht? Will nicht jeder. Wir schon!
Am letzten Märzwochenende 2015 stand der Materialtest von Zelt und Schlafsack an. Schliesslich wollten wir wissen, ob das Zeuch was taugt, bevor wir spätestens Ende Mai auf große Reise gehen.

Ziel war eine Nacht auf einem Campingplatz in idyllischer Landschaft, möglichst nicht zu weit weg. Über den Fachverband der Freizeit- und Campingunternehmer in NRW e.V. haben wir uns 3 Favoriten ausgesucht:

  • Anna Fleuth
    Ein naturnaher reiner Zeltplatz in der Region Niederrhein
  • Camp-Hammer
    Direkt an der Rur gelegener Campingplatz im Nationalpark Eifel
  • Schafbachmühle
    Sehr ruhige Naturanlage abseits von Landstraßen, ebenfalls im Nationalpark Eifel

Kurze Abstimmung und die Wahl fiel auf den Platz Schafbachmühle. Bauchgefühl!

Nationalpark Eifel
Am Freitag ging es dann los, früher Feierabend, Auto beladen und auf die Bahn. Immer wieder erstaunlich, wie schnell man auch bei uns draussen ist. Draussen, aus der Zivilisation der Großstädte. Draussen, im Nationalpark Eifel.
Muss man wissen: Der Nationalpark hat, gemäß Empfehlungen der IUCN, das Ziel bis 2034 mindesten 75% seiner Fläche sich selbst zu überlassen. Damit ist die Eifel unser Urwald von morgen. Eine Waldart, die es offiziell heute in Deutschland gar nicht mehr gibt.
Nach knapp 1:15h Fahrtzeit kommen wir an der Schafbachmühle an. Der Platz selbst ist nur über eine Art Forstweg erreichbar und liegt tatsächlich mitten im Wald. Terassenförmig angelegt, mit einem künstlichen Bachlauf unten im Tal, zu dieser Jahreszeit aber eine eher einsame Idylle. Wir scheinen tatsächlich die einzigen Gäste zu sein und dürfen uns auf einer der Zeltwiesen frei entfalten. Grillen am Platz, mit unserem selbst mitgebrachten Grill, ist auch kein Problem. Eine offizielle Grillstelle gäbe es aber auch.

Der Aufbau
Der Zeltaufbau des Exped Mira II gestaltet sich auch im echten Einsatz relativ simpel. Dank farblicher und nummerierter Markierungen ist sofort klar was wohin muss. Einzig das Footprint, welches ich mir noch zusätzlich besorgt habe, ist etwas seltsam in der Handhabung. Das liegt wohl aber eher an mir, als am Footprint: Anders als beim eigentlich Zelt ist mir hier nämlich nicht ganz so klar was wohin gehört und das Footprint wirkt deutlich kleiner. Ein wenig muss ja, aber so? Na, wird schon. Fummelig wird es auch beim Aussenzelt. Die hier angebrachten Laschen für die Stangen passen nämlich nicht wirklich gut über die, bereits in den Laschen des Innenzelts steckenden Stangen. Ist aber kein Drama. Vermutlich passt es so dann aber auch besser, wenn man das Aussenzelt ohne das Innenzelt aufbaut. Stabil ist es allemal. Gut hingegen ist die Handhabung der Heringe sowie der Spannseile, letztere haben einen Verstellmechanismus, so dass man die Leinen ganz bequem nachspannen und das Zelt in Form bringen kann.
Da ich beim Aufbau alles dreimal kontrolliert habe, brauche ich auch entsprechend lang. Hier fehlt wohl einfach noch die Routine. Macht aber nix, währenddessen haben die Jungs schonmal den Grill angeheizt!

Der Abend
Die Temperaturen gehen eigentlich noch. Es ist frisch, aber nicht kalt und wir ziehen direkt die Skiunterwäsche an, damit wir während des Essens nicht auskühlen. Ganz in der Nähe steht ein kleiner Pavillion mit Tisch und Bänken, welchen wir für unser Promidinner nutzen. Mit einem Fenix CL20 Campinglicht, auf Helligkeitsstufe 2 von 4, beleuchten wir den gesamten Pavillion. Erstaunlich, was moderne LEDs so leisten! Nachdem wir gegessen haben, machen wir noch ein kleines Feuer und nutzen den Grill dabei als Schale. Während wir da so sitzen wird es merklich kälter, bis es um ca. 21:30 Uhr schlagartig richtig kalt wird. Wir brechen den Abend ab und sind froh, dass der Waschraum beheizt ist! Als ich in meiner dicken Winterjacke an der Heizung lehne und mir die Zähne putze, frage ich mich, wie mich wohl mein dünner Schlafsack jetzt gleich wärmen soll, wenn ich in der Jacke schon friere…

Die Nacht
Aber der Exped Lite 500 macht genau das was er soll! In Skiunterwäsche und Fließoberteil lege ich mich schlafen. Im Bereich der für den Schlafsack angegebenen Limittemperatur, habe ich so in keinem Augenblick das Gefühl zu frieren. Der Kragen und die Kapuze lassen sich über die Züge wunderbar zuziehen und die Wärme so nicht nach aussen entweichen. Kältebrücken kann ich auch keine feststellen. Während der Nacht werde ich ein paar Mal wach und stelle in Richtung Morgenstunden fest, dass der Oberkörper sich wunderbar warm anfühlt. Lediglich die Beine könnten einen Tick wärmer sein – es ist nicht so dass es kalt ist, aber wärmer wäre angenehmer. Es ist auch nicht wirklich störend, so dass ich wieder einschlafe und ein paar Stunden später vom Sonnenschein wieder wachgekitzelt werde.

Der Abbau
Der Abbau geht schnell von statten: Abspannseile gelöst, Aussenzelt abgezogen und Kondenswasser abgeschüttelt. Stangen aus dem Innenzelt gezogen, Heringe eingesammelt, Aussen- und Innenzelt zusammenfaltet und alles zusammen auf Breite des Packsacks zusammengerollt. Einzig beim Packsack bewahrheiten sich meine Befürchtungen, das Ding ist einfach unpraktisch und friemelig. Hier werde ich mich definitv nach einer Alternative umsehen.

Fazit
Unterm Strich ein sehr gelungener Materialtest, der gezeigt hat, dass das Material hält was es verspricht! Jetzt weiß ich auch wie sich -3 Grad in Zelt und Schlafsack anfühlen und kann ein wenig besser abschätzen für welchen Einsatz der Kram künftig geeignet ist und für welchen eher nicht.

Und jetzt? Ich würde sagen, Schweden 2015 kann kommen!

 


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Campingausrüstung: Die Qual der Wahl (1) – das Zelt
Campingausrüstung: Die Qual der Wahl (2) – der Schlafsack

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Campingausrüstung: Die Qual der Wahl (2) https://www.syreltopia.de/campingausruestung-die-qual-der-wahl-2/ https://www.syreltopia.de/campingausruestung-die-qual-der-wahl-2/#respond Wed, 08 Apr 2015 07:00:24 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=3066 Angefixt durch die Touren in 2014, bei denen ich noch mit Leihmaterial unterwegs war, musste für die kommende Saison eine eigene Ausrüstung her: Hauptsächlich fehlten mir noch Zelt und Schlafsack. Doch das Angebot ist groß, die Auswahl fällt entsprechend schwer. Der Schlafsack. Die Auswahl eines Schlafsacks gestaltet sich noch schwieriger als die Auswahl eines Zelts. […]

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Angefixt durch die Touren in 2014, bei denen ich noch mit Leihmaterial unterwegs war, musste für die kommende Saison eine eigene Ausrüstung her: Hauptsächlich fehlten mir noch Zelt und Schlafsack. Doch das Angebot ist groß, die Auswahl fällt entsprechend schwer.

Der Schlafsack.

Die Auswahl eines Schlafsacks gestaltet sich noch schwieriger als die Auswahl eines Zelts. Das liegt im Wesentlichen daran, dass es hier zum einen eine breite Auswahl an zur Verfügung stehenden Materialien gibt und zum anderen an den angegebenen Temperaturbereichen. Hier weiß man unter Umständen gar nicht was die angegebenen Temperaturbereiche überhaupt bedeuten, oder – viel interessanter – wie sich diese Angaben in der Praxis anfühlen.

Die Materialien.
Es gibt für jeden Zweck Materialien, welche für den jeweiligen Einsatz mehr oder weniger geeignet sind. Um an dieser Stelle nicht zu weit auszuholen, beschränke ich mich auf die wohl 2 relevantesten: Kunstfaser oder Daune?

Daune hat den Vorteil bei relativ geringem Gewicht sehr isolierend zu wirken. Gleichzeitig haben sie aber den Nachteil innerhalb der Kammern verrutschen zu können und somit ungewünschte Kältebrücken zu bilden. Dieser Umstand kann aber aufgrund geschickter Kammerkonstruktionen minimiert werden.
Weiterhin besteht das Risiko, dass die Daunen feucht werden. Das kann aufgrund des Wetters passieren, oder einfach durch die Ausdünstungen, welche Nachts durch den Körper abgegeben und durch die Daunen aufgenommen werden. Bleiben die Daunen feucht, bilden sie schnell Klumpen und können so nicht mehr wärmen. Der Sinn und Zweck eines Schlafsacks wäre dann dahin. Man muss also stets darauf achten, den Sack gut auslüften zu lassen, was, je nach Wetter, unter Umständen nicht immer möglich ist.
Das Volumen der Daunen wird in Cuin (Bauschkraft) gemessen. Hier gilt: je höher der Wert, desto besser die Wärmedämmung.

Kunstfaser hat dagegen den Vorteil wetterfester als Daune zu sein. Hier besteht nicht das Risiko der Klumpenbildung und somit ist auch bei einem feuchteren Ausflug die Isolierung eher gewährleistet. Darüberhinaus sind Kunstfasergewebe meist durchgängig, so dass während der Nacht keine spontanen Kältebrücken wie bei Daune entstehen können.
Aber Kunstfaser hat auch Nachteile: Unter anderem ist sie deutlich voluminöser und meist auch schwerer als Daune. Das Verhältnis von Wärmeleistung zu Packmaß/Gewicht ist hier also merklich schlechter als bei der Daunenvariante.

Die Temperaturangaben.
Die Temperaturbereiche werden gemäß EU Norm 13537 zumeist in 3 Bereiche unterteilt: Komfort, Limit und Extrem. Bei diesen Angaben wird berücksichtigt, dass das Temperaturempfinden bei Frauen anders ist als bei Männern. So entspricht die angegebene Komforttemperatur der Temperatur, bei der eine Frau in Unterwäsche eine Nacht schlafen kann, ohne zu frieren. Die Limittemperatur entspricht dem selben Szenario für Männer. Die Extremtemperatur ist die Temperatur, in der man so gerade noch keine Erfrierungen erleidet und ist für die Auswahl eines Schlafsacks daher eher ungeeignet.
Da aber das Temperaturempfinden ohnehin ein individuelles und tagesformabhängiges ist, stehen diese Normangaben, welche unter Laborbedingungen gemessen werden, häufig zur Diskussion. Die auf dem Papier stehenden Angaben sind somit nur ein Anhaltspunkt für einen Kauf, lassen aber keinen direkten Rückschluss zu, wie man sich selbst tatsächlich bei den angegebenen Temperaturen fühlt.

Die Entscheidung.
Um eine sinnvolle Entscheidung treffen zu können, muß man sich zunächst genau überlegen welche Art von Touren man mit seiner Neuanschaffung künftig überhaupt plant. Dies ist deswegen essentiell, weil nur so klar wird, welche Temperaturbereiche abgedeckt, welches Packmaß erfüllt werden muss oder welches Gewicht verkraftbar ist.

Da ich vor habe, während der wärmeren Monate im Jahr, mit dem Rad oder zu Fuß auf Tour zu gehen, war mir wichtig, dass der Schlafsack möglichst leicht und klein sein soll. Dennoch wollte ich mir nicht die Möglichkeit nehmen, ab Frühling oder bis zum Herbst unterwegs sein zu können, weswegen es mit einem reinen Sommersack hier nicht getan war. Für jede Eventualität ein eigenes Zubehör war für mich aus kostengründen, meine Preisgrenze habe ich bei 350EUR festgesetzt, keine Option und so musste ein Kompromiss gefunden werden.
Ein 3-Jahreszeiten-Schlafsack aus Kunstfaser ist weder unbedingt leicht, noch unbedingt klein und somit fiel meine Entscheidung hier auf die Daune. Da ich nicht zwingend bei Wind und Wetter unterwegs sein will, ist das Risiko des Feuchtwerdens in meinem Fall überschaubar. Natürlich kann einen immer das Wetter überraschen, aber hier lasse ich es einfach mal drauf ankommen.
Der komfortable Temperaturbereich sollte auf jeden Fall bis zur 0-Grad-Grenze reichen, denn im Frühjar/Herbst können die nächtlichen Temperaturen schon mal einstellig sein und so habe ich noch etwas Reserve. Mein Motto: Lieber zu warm als zu kalt! Wenn es zu warm ist, kann man den Schlafsack aufmachen, wenn es zu kalt ist, hat man verloren.
Aufgrund meiner guten Erfahrungen in Sachen Isomatte und Zelt, bin ich auch was den Schlafsack betrifft bei der Firma Exped gelandet. Der Exped Lite 500 schien alle meine Anforderungen, inkl. einer geschickten Kammerkonstruktion abzudecken. Ca. 1kg ist nicht wirklich leicht, aber mit den von mir gesetzten Rahmenparametern ein guter Wert. Zu dem war dieser für knapp 300 EUR erhältlich und hatte für mich somit ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Der erste Eindruck.
Was mir direkt sehr gut gefallen hat: Der Schlafsack wird mit 2 Packsäcken geliefert. Ein großer Aufbewahrungssack aus Meshgewebe, worin der Sack locker lagern kann und Luft bekommt und ein Kompressionssack, mit welchem die der Schlafsack für die Reise kompakt verpackt werden kann. Das Material wirkt leicht aber robust, die Daune nicht vulominös aber ausreichend verteilt.
Es gibt 2 Bandzüge, einen um den gut gepolsterten Kragen zuziehen zu können und einen für die Kapuze. Reisverschlüsse und Bänder sind mit lichtspeichernden Abschlüssen versehen, so dass man diese auch im dunkeln findet. Ein erstes Probeliegen rundet das gute Bild ab. Ob die Temperaturangaben halten was sie versprechen wird der erste Praxistest zeigen.

Nicht ganz so gut gelungen ist der Kompressionssack: Vom Prinzip her zwar eine gute Idee, denn mittels eines erzeugten Vakuums lassen sich die Daunen sehr stark komprimieren und somit kann ein sehr kleines Packmaß erreicht werden. In der Theorie. In der Praxis zeigt sich, dass das System des mitgelieferten Packsacks leider nicht optimal ist. So lässt sich hier die Luft eben nicht komplett aus dem Sack drücken, was Platz verschwendet. Hier werde ich mich noch nach Alternativen umsehen müssen.

Die Fotos.


Hinweis: Auch wenn hier ggf. ein anderer Eindruck entstehen mag, ich mache keine Werbung für die Herstellerfirma! Alles was hier steht spiegelt lediglich meine Erfahrung und meine Meinung wieder.

 

Fortsetzung folgt: Wie schlägt sich die Ausrüstung im Outdooreinsatz? Oder zurück zu Teil 1

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Campingausrüstung: Die Qual der Wahl (1) https://www.syreltopia.de/campingausruestung-die-qual-der-wahl-1/ https://www.syreltopia.de/campingausruestung-die-qual-der-wahl-1/#respond Tue, 07 Apr 2015 07:00:12 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2740 Angefixt durch die Touren in 2014, bei denen ich noch mit Leihmaterial unterwegs war, musste für die kommende Saison eine eigene Ausrüstung her: Hauptsächlich fehlten mir noch Zelt und Schlafsack. Doch das Angebot ist groß, die Auswahl fällt entsprechend schwer. Das Zelt. Die Rahmenbedingungen. Ich hatte im Wesentlichen 5 Bedingungen die der zukünftige Wetterschutz bieten […]

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Angefixt durch die Touren in 2014, bei denen ich noch mit Leihmaterial unterwegs war, musste für die kommende Saison eine eigene Ausrüstung her: Hauptsächlich fehlten mir noch Zelt und Schlafsack. Doch das Angebot ist groß, die Auswahl fällt entsprechend schwer.

Das Zelt.

Die Rahmenbedingungen.
Ich hatte im Wesentlichen 5 Bedingungen die der zukünftige Wetterschutz bieten sollte:

  • 2 Personenzelt
  • 2 wandig
  • ein vernünftiges Packmaß
  • nicht schwerer als 2kg
  • nicht teurer als 400 EUR

Ein 2 Personenzelt war für mich pflicht. Weniger um wirklich zu 2. in einem Zelt schlafen zu können, mehr um ausreichend Platz im Innenraum für Gepäck zu haben und sich ein wenig entfalten zu können.
Die doppelte Wand, also Innen- und Außenzelt waren mir ebenfalls wichtig: Aufgrund meiner Größe stosse ich gerne auch mal an die Zeltwand und so kann ich vermeiden, meinen Schlafsack nass zu machen, da sich das Kondenswasser zumeist an der inneren Seite der Außenwand sammelt. Zudem gewinne ich so weiteren, wettergeschützten Stauraum, da der Fußbodenbereich zwischen Innen- und Außenzelt ebenfalls genutzt werden kann.
Packmaß und Gewicht waren in sofern wichtig, als dass man seine Behausung auf Reisen ja auch irgendwie verstauen und vor allem auch tragen muss. Da sowohl Platz als auch Gewicht – man kommt in Summe sehr schnell über 12kg – ein Thema sind, waren hier 2kg die absolute Obergrenze für mich. Gemessen an den anderen Bedingungen aber ein fairer Kompromiß.
Sicher, entsprechendes Budget vorausgesetzt sind hier den Variationen kaum Grenzen gesetzt und man kann die 2kg dabei auch sicherlich noch unterbieten. Ich wollte es hier allerdings nicht übertreiben, denn auch wenn ich die Absicht habe die Ausrüstung in den kommenden Saisons verstärkt zu nutzen, ist es letztlich doch eine Frage von Preis/Leistung. Und hier kann ich mir vorstellen mit den oben genannten Bedingungen die nächsten Jahre gut über die Runden zu kommen.

Die Auswahl.
Mit diesen Rahmenparametern stellt man dann auch sehr schnell fest, dass die Auswahl dann plötzlich doch gar nicht so groß ist.
In den Fokus gerückt sind damit 2 Zelte: Das MSR Hubba Hubba und das Exped Mira II.

Die Entscheidung.
Zwar liest man in vielen Foren nur gutes über das MSR, letztlich entschieden habe ich mich für das Exped Mira II. Zum einen bin ich mit meiner Isoluftmatratze des selben Herstellers extrem zufrieden, zum anderen wirken die Produkte extrem durchdacht und machen hinsichtlich der Qualität einen sehr guten Eindruck auf mich.
Zudem hat man bei diesem Modell die Möglichkeit entweder nur das Innenzelt aufzubauen, welches zu einem Großteil aus durchsichtigem Meshgewebe besteht. In warmen Sommernächten hat man so einen Insektenschutz und trotzdem noch mehr das Gefühl draußen zu schlafen. Oder man kann, in Verbindung mit einem Footprint, nur das Außenzelt aufbauen, so dass man ein leichteres, einwandiges Shelter erhält.
Zwar hat dieses Zelt in diversen Windtests nicht so gut abgeschnitten (bei Windgeschwindigkeiten ab 80km/h wird es instabil) – aber unter diesen Vorraussetzungen habe ich ohnehin nicht vor campen zu gehen. Und 80km/h Wind müssen es erstmal werden!

Der erste Eindruck.
Als das Zelt ankam waren die Erwartungen hoch und wurden auch nicht enttäuscht: Ein Testaufbau im Wohnzimmer verlief ohne großartige Komplikationen und die vielen kleinen verarbeiteten Details bestätigten den Eindruck hinsichtlich der guten Qualität und dem durchdachten Design. Farbige Laschen verhindern ein Verwechseln der Seiten beim Aufbau, man weiß stets wo was hingehört. Das anschliessende Raumgefühl ist groß: Dank fast senkrechter Wände hat man viel Kopffreiheit und kann sogar ohne Probleme aufrecht knien. Im liegen sorgt die untere Querverstrebung dafür, dass die Zeltwände vom Kopf weggehalten werden. 2 Ein- bzw. Ausgänge, jeweils einer Links und einer Rechts, bieten maximale Flexibilität. Ein ausreichend großer Bereich zwischen Innen- und Außenzelt kann als erweiterte, wettergeschützte Stellfläche genutzt werden.
Auf den ersten Blick wurden alle Erwartungen erfüllt – einzig der Packbeutel ist ein Manko. Zugegeben ein großes, denn Form und Aufbau absolut unpraktisch und unterm Strich eine Katastrophe.

Die Fotos.


Hinweis: Auch wenn hier ggf. ein anderer Eindruck entstehen mag, ich mache keine Werbung für die Herstellerfirma! Alles was hier steht spiegelt lediglich meine Erfahrung und meine Meinung wieder.

 

Fortsetzung folgt: Welcher Schlafsack soll es sein? Und: Wie schlägt sich die Ausrüstung im Outdooreinsatz?

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Californien: Romantisch wie ein Countrysong https://www.syreltopia.de/californien-eine-gegend-romantisch-wie-ein-countrysong/ https://www.syreltopia.de/californien-eine-gegend-romantisch-wie-ein-countrysong/#respond Mon, 16 Mar 2015 08:00:34 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2937 Die vorletzte Etappe meines Roadtrips von Berkeley nach Los Angeles. Nachdem ich am Tag zuvor wusste was mich erwarten würde, wenngleich die Bedingungen überaschenderweise letztlich nahezu perfekt waren, war der Freitag ein Tag den ich auf mich zukommen lassen wollte. Erstmal ausschlafen. Nach spätem Checkout ließ ich mich im Ort auf viele Gespräche mit einigen […]

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Die vorletzte Etappe meines Roadtrips von Berkeley nach Los Angeles. Nachdem ich am Tag zuvor wusste was mich erwarten würde, wenngleich die Bedingungen überaschenderweise letztlich nahezu perfekt waren, war der Freitag ein Tag den ich auf mich zukommen lassen wollte. Erstmal ausschlafen. Nach spätem Checkout ließ ich mich im Ort auf viele Gespräche mit einigen Einwohnern Cambrias, einem Ort mit etwas über 6.000 Einwohnern, ein. Sei es beim Frühstück mit der 90-jährigen, 1938 aus Wien geflohenen Ruth, in Lily’s Coffee House mit Judy, Dino und Lily selbst (danke für den kostenlosen Kaffee!), und im Weinladen nebenan mit dem Verkäufer Rob.

Was geschah war überraschend: allesamt waren sie nicht nur unglaublich freundlich, aufgeschlossen und gesprächig, sie gaben mir auch den Rat meine Reise nicht an der Küste fortzusetzen – der Pacific Coast Highway endet sowieso südlich von Cambria in Morro Bay – sondern mich in’s Hinterland zu begeben wo der Anbau von Wein und Früchten, sowie Viehzucht dominiert. So folgte ich der Santa Rosa Creek Road ortsauswärts und fand mich bald in einer Landschaft wieder, welche den Vortag als i-Tüpfelchen krönen sollte. Zuerst cruiste ich zu Country Musik ein wenig und bestaunte die Gegend, ihre Farben, Formen, die Vegetation, die Stille und die frische Luft. Ab Beginn der Passstraße gaben mir die verlassenen Landstraßen nochmal die Möglichkeit dem Mustang ordentlich die Sporen zu geben – Auf und Ab, Links, Rechts, Senken, Kuppen, Serpentinen, Spitzkehren, eine einzige Achterbahn und erneut ein riesiger Spass und Zeit zum Genießen.

 


Hier geht’s zum vorherigen Teil

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Auf dem Pacific Coast Highway: von Carmel nach Cambria https://www.syreltopia.de/pacific-coast-highway-von-carmel-nach-cambria/ https://www.syreltopia.de/pacific-coast-highway-von-carmel-nach-cambria/#respond Fri, 13 Mar 2015 09:34:18 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2935 Seit einigen Jahren habe ich es mir vorgenommen, heute habe ich es endlich geschafft! Entlang der California State Route 1, auch Pacific Coast Highway genannt, von Carmel nach Cambria. Die Californische Central Coast hautnah! Eine Straße, die mit ganz oben steht auf der Liste der schönsten Küstenstraßen der Welt. Sich schlängelnde Serpentinen an schroffen Steilküsten […]

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Seit einigen Jahren habe ich es mir vorgenommen, heute habe ich es endlich geschafft! Entlang der California State Route 1, auch Pacific Coast Highway genannt, von Carmel nach Cambria. Die Californische Central Coast hautnah!
Eine Straße, die mit ganz oben steht auf der Liste der schönsten Küstenstraßen der Welt. Sich schlängelnde Serpentinen an schroffen Steilküsten entlang, an denen sich die Wellen des Pazifische Ozeans brechen. Durch Wälder hindurch, quer durch saftige Graslandschaften auf denen Rinder weiden, Kontraste wohin man nur blickt und einfach nur ein irrer Spass diese Straße mit dem gemieteten Mustang Cabrio unter die Räder zu nehmen. Verdeck auf, die Californische Frühlingssonne genießen, die Musik auf Laut! Mal cruisen, mal ordentlich Gas geben. Hier ein Drift, da ein Stop zwecks Foto machen, heeeerlich! Ebenso wie das Wetter: strahlender Sonnenschein und Temperaturen knapp unter 20°C. Es war ein unvergesslicher Tag!

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Ecosia: suchst Du noch oder pflanzt Du schon? https://www.syreltopia.de/ecosia-suchst-du-noch-oder-pflanzt-du-schon/ https://www.syreltopia.de/ecosia-suchst-du-noch-oder-pflanzt-du-schon/#respond Wed, 04 Mar 2015 14:41:04 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2916 Im Internet surfen und nebenbei auch noch etwas Gutes tun? Warum nicht! Dachte sich auch das Team um Christian Kroll und rief die Suchmaschine www.ecosia.org ins Leben. Das Besondere an Ecosia: mit jeder Suchanfrage wird dazu beigetragen Bäume in Afrika zu pflanzen! Wie das geht? Wie bei fast jeder Suchmaschine werden auch bei Ecosia Anzeigen […]

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Im Internet surfen und nebenbei auch noch etwas Gutes tun? Warum nicht! Dachte sich auch das Team um Christian Kroll und rief die Suchmaschine www.ecosia.org ins Leben.

Das Besondere an Ecosia: mit jeder Suchanfrage wird dazu beigetragen Bäume in Afrika zu pflanzen! Wie das geht?
Wie bei fast jeder Suchmaschine werden auch bei Ecosia Anzeigen geschaltet, über die Einnahmen generiert werden, sobald ein Benutzer diese anklickt. Umgerechnet auf alle Suchanfragen werden so im schnitt 0,5 Cent pro Suchanfrage eingenommen. Über 80% des so generierten Überschusses (Einnahmen abzüglich der Betriebskosten) werden an das Projekt WeForest gespendet, das sich darum kümmert in Burkina Faso Akazien Bäume zu pflanzen.
Ein Akazien Baum zu pflanzen kostet dort 28 Cent. Umgerechnet werden durch diese Initiative derzeit 3 Bäume pro Minute gepflanzt!

Warum das so wichtig ist?
Aufgrund einer lange anhaltenden Dürre in Burkina Faso wurde das Leben in der vergangenen Jahren in dieser Region immer härter. Krankheiten, Hunger und Durst sind nur einige der katastrophalen Folgen für die dort lebenden Menschen.
Um das zu ändern wird versucht dort einen neuen Lebensraum zu schaffen. Durch die Bepflanzung der dürren Region wird der natürliche Wasserkreislauf angeregt – Bäume produzieren Regen! Durch das Wasser wiederrum erhöht sich die biologische Vielfalt in der Region. Dies hat unmittelbare positive Auswirkungen auf die dort lebende Bevölkerung und indirekt wird der globale Klimawandel ein Stück weit gebremst.

Ist das nicht bloss Augenwischerei?
In meinen Augen nicht, denn das Konzept ist stimmig. Die Geschäftsberichte sowie die Spendennachweise werden transparent dargelegt. Die eigene Infrastruktur wird mit Ökostrom betrieben, mit Yahoo Hosted Search wird einer der nachhaltigsten großen Suchanbieter als Partner genutzt: „Mit Abstand vorn liegen laut der Greenpeace-Untersuchung Google und Yahoo. Schon jetzt bezieht Google gut 36 Prozent seines Stroms auf erneuerbaren Quellen, bei Yahoo sind es sogar fast 56 Prozent. Entsprechend gering ist der Einsatz fossiler Energiequellen: bei Google sind es knapp 30, bei Yahoo nur 18 Prozent.“ – (Quelle)
Dennoch entstehende CO2-Emissionen werden neutralisiert, in dem das myclimate Gold-Standard-Projekt in Madagaskar unterstützt wird.

Warum man das unterstützen sollte?
Weil es so einfach ist! Man muss seine Suchanfragen lediglich in einer anderen Suchmaschine stellen und das war’s schon! Einfacher kann man kaum helfen die Welt, zumindest ein wenig, zu einem besseren Ort werden zu lassen. Bisher wurden insgesamt bereits 2.409.793€ für die Umwelt gespendet!
Füge Ecosia jetzt als Standardsuche Deinem Browser hinzu.

 

Weitere Hintergrundinformationen zu Ecosia findet ihr hier.

 

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Weit. Ein Weg um die Welt https://www.syreltopia.de/weit-ein-weg-um-die-welt/ https://www.syreltopia.de/weit-ein-weg-um-die-welt/#respond Tue, 24 Feb 2015 09:39:24 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2905 2 oder 3 Jahre nur 5 Euro am Tag und stetig unterwegs… Geht das überhaupt?! In der letzten Zeit habe ich euch hier bereits viele Individualisten vorgestellt, die eine andere Vorstellung vom Leben haben, als die meisten anderen. Richtig beeindruckt haben mich aber Gwen und Patrick von weitumdiewelt.de Diese Beiden haben sich genau eben jenes […]

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2 oder 3 Jahre nur 5 Euro am Tag und stetig unterwegs… Geht das überhaupt?!

In der letzten Zeit habe ich euch hier bereits viele Individualisten vorgestellt, die eine andere Vorstellung vom Leben haben, als die meisten anderen. Richtig beeindruckt haben mich aber Gwen und Patrick von weitumdiewelt.de
Diese Beiden haben sich genau eben jenes Ziel gesetzt und ihr Leben in der Zeit wirklich sehenswert in Szene gesetzt. Ihre Reise umfasst aktuell 17 einzelne Folgen, jeweils zwischen 5 und 10 Minuten lang. Wunderschöne Aufnahmen und der passende Soundtrack erzeugen eine stimmige Atmosphäre und haben mich alle Folgen direkt hintereinander weggucken lassen!

Man bekommt einen sehr authentischen Eindruck davon wie es in Ländern ist, die für die meisten Europäer als rotes Tuch gelten. Zugegeben, einige davon mögen nicht ganz ungefährlich sein, dennoch lassen die Bilder an vielen unserer Klischees zweifeln.

Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich!

Alle bisherigen Folgen könnt ihr euch hier ansehen.

 


(Beitragsfoto: weitumdiewelt.de)

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Christoph Rehage – The Longest Way https://www.syreltopia.de/christoph-rehage-longest-way/ https://www.syreltopia.de/christoph-rehage-longest-way/#respond Mon, 23 Feb 2015 07:00:57 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2680 Während ich hier so in meiner Komfortzone tagein, tagaus am Rechner hocke, verfolgen andere Menschen ein ganz anderes Leben: fernab jeder Sicherheit und jedweden Komforts, dafür voll von Abenteuer, Reizen, Eindrücken… – und wecken das Fernweh in mir. Der gebürtige Hannoveraner Christoph Rehage ist einer davon. Auf ihn aufmerksam wurde ich zum ersten mal bei […]

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Während ich hier so in meiner Komfortzone tagein, tagaus am Rechner hocke, verfolgen andere Menschen ein ganz anderes Leben: fernab jeder Sicherheit und jedweden Komforts, dafür voll von Abenteuer, Reizen, Eindrücken… – und wecken das Fernweh in mir.

Der gebürtige Hannoveraner Christoph Rehage ist einer davon. Auf ihn aufmerksam wurde ich zum ersten mal bei der European Outdoor Filmtour, auf welcher er bereits 2009/2010 seinen Auftritt hatte.
Der Kurzfilm „The Longest Way“ dokumentiert im Zeitraffer die unzähligen Momentaufnahmen seiner Reise von 2007, zu Fuß von der Haustür in Richtung Peking. Zwar hat er sein Ziel nicht ganz erreicht, dennoch lief er ziemlich genau beeindruckende 4646km bis zur kasachischen Grenze, wo er seine Reise schließlich beendet hat.

Die gesamte Geschichte kann man in seinem Buch nachlesen, seinen Kurzfilm gibt es hier zu sehen:

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Afrika für Anfänger https://www.syreltopia.de/afrika-fuer-anfaenger/ https://www.syreltopia.de/afrika-fuer-anfaenger/#comments Mon, 26 Jan 2015 09:00:57 +0000 http://www.syreltopia.de/?p=2832 Die Sonne scheint von einem makellosen, ungewöhnlich kräftig blauen, afrikanischen Himmel. Ich bin auf der Landstraße R556, irgendwo nordwestlich von Johannesburg, Südafrika. Der 2.7 Liter Benziner des Toyota Hilux schnurrt vor sich hin, am Steuer die Cousine meiner Mutter, welche hier seit nunmehr 28 Jahren mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt. Unser Ziel: der […]

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Die Sonne scheint von einem makellosen, ungewöhnlich kräftig blauen, afrikanischen Himmel. Ich bin auf der Landstraße R556, irgendwo nordwestlich von Johannesburg, Südafrika. Der 2.7 Liter Benziner des Toyota Hilux schnurrt vor sich hin, am Steuer die Cousine meiner Mutter, welche hier seit nunmehr 28 Jahren mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt.

Unser Ziel: der Pilanesberg Nationalpark, einer der kleineren, aber gleichzeitig einfach zu erreichenden und sehr artenreichen Nationalparks Südafrikas. Die „Big Five“ – Nashorn, Elefant, Büffel, Leopard und den „König“ von allen, den Löwen – findet man hier.

„Pilanesberg ist zwar nicht der Krügerpark, aber optimal für einen Tagesausflug… um mal eine Vorstellung zu bekommen was die afrikanische Fauna so hergibt! Und die Landschaft ist auch sooo toll!“, sagt meine Großcousine, nicht ohne Stolz an solch einem Fleck Erde zu leben.

Und schon kurz nachdem wir die Stadtgrenze, der mit über 4.4 Millionen Einwohnern größten südafrikanischen Stadt, verlassen haben zieht mich die Landschaft fasziniert in ihren Bann: sanfte Hügel, saftige Graslandschaften, kleine Schluchten durch die sich ebenso kleine Flüsse wie z.B der Crocodile River graben, eine Ehrfurcht einflößende Weite die nur hier und da von einem wie fallengelassen wirkenden, kleinen Bergkegel unterbrochen wird und etwa 1000m hohe Bergketten die unten bewaldet und oben von roten Felsabbrüchen gekrönt werden. Ich war nie ein Afrikafan, einfach nie sonderlich interessiert, aber die natürliche Schönheit dieser Landschaft geht mir gleich unter die Haut. „Into The Great Wide Open“ von Tom Petty & The Heartbreakers plätschert leise aus dem Radio und ist der Soundtrack meines heutigen Trips.

 

Beginnt in Johannesburg der Südafrika-Urlaub und möchte man sich einstimmen, so sollte man ruhig einen Mietwagen nehmen – am besten ein leicht geländegängiges SUV mit Hardtop, offene Fahrzeuge und Motorräder sind aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt – und einen Tagesausflug nach Pilanesberg unternehmen. Vom Stadtzentrum Johannesburgs aus benötigt man für die etwa 150km Landstraße und Autobahn zwischen 2 ½ und 3 Stunden. Kombinieren kann man den Trip auch mit einer Übernachtung in einer der Lodges (1000-6000 Rand / €70-450 pro Person und Nacht) oder im nahegelegenen Sun City, einer kleinen, in den ausgehenden 1970er Jahren künstlich angelegten Glücksspiel-Stadt. Diese hatte ihre Blüte dann in den 80ern bis Mitte der 90er Jahre als Glücksspiel nur in den Homelands, den Siedlungen der schwarzen Einheimischenbevölkerung erlaubt war. Doch noch heute gibt es in dem im Volksmund auch „Las Vegas Südafrikas“ oder gar „Sin City“ genannten Vergnügungskomplex Golfplätze, Casinos, Clubs, Restaurants, Bars und auch sexuelle Begierden können befriedigt werden.

In den Lodges hingegen steht weiterhin die Natur und in den High End Resorts der verschwenderische Luxus im Vordergrund. Auch Dämmerungs- und Nachtausflüge, wo manche der Tierarten erst so richtig aktiv werden, können von dort unternommen werden. Als Individualreisender hingegen muss man den Park je nach Jahreszeit zwischen 18 und 19 Uhr verlassen.

Apropos Restriktionen: wer glaubt in einem solchen Nationalpark kann man herumlaufen und tun und lassen was man möchte, der irrt. Das Auto verlassen ist strengstens untersagt, es sei denn man begibt sich zu einem der Beobachtungspunkte oder Picknick-Plätze. Diese sind eingezäunt um nicht von einem hungrigen Wildtier überrascht zu werden. Man kann weder wandern, noch Feuer machen, noch darf man sich per pedes einem der wilden, tierischen Bewohner nähern. Auch wenn die Zebras, Kudus, Impalas, Giraffen und Warzenschweine auch noch so lieb aussehen, auch sie können in den Angriff übergehen, etwa wenn sie sich durch Kameraklicken oder menschliche Annäherung bedroht fühlen – ganz besonders wenn sie gerade Junge haben. Vom Auto hingegen sind sie sicher und oft auch aus wenigen Metern Nähe zu bewundern und zu fotografieren. Es empfiehlt sich dazu am besten eine qualitativ hochwertige System– oder DSLR-Kamera mit Teleobjektiv. Aber auch eine Festbrennweite mit 35-40mm KB Format sollte für Landschaftsaufnahmen nicht fehlen. Anschnallen muss man sich übrigens innerhalb des Nationalparks nicht und auch die Fenster kann man allesamt herunterlassen – nur die Sonnenmilch nicht vergessen, denn die südafrikanische Sommersonne ist brutal!

Der Park hat mehrere Zufahrten: im Süden das „Bakubung Gate“, im Südosten „Kwa-Maritane Gate“, im Osten „Manyane Gate“ und im Nordosten das „Bakgatla Gate“. An jedem, und auch noch an weiteren Stellen befinden sich besagte Lodges. Um den Park erkunden zu dürfen bezahlt man 20 Rand pro Auto und nochmal 65 Rand pro Person. Pensionäre und Kinder erhalten vergünstigten Eintritt für je 20 Rand. Vor Einfahrt unbedingt nochmal die Tankuhr checken, denn Tankstellen gibt es keine. Allerdings ist es aber auch von keinem Punkt im Park weiter als 50km bis zum nächsten Gate und zumindest in Sun City gibt es Tankstellen. Fortbewegen tut man sich im Park dann hauptsächlich auf Sandpisten welche oft deutliche Unebenheiten, Neigungen, Steigungen und tiefe Schlaglöcher aufweisen und daher nicht empfehlenswert für normale Straßenautos sind. Dennoch gibt es auch einige asphaltierte Straßen, welche jedoch leider nicht zu den wirklich interessanten Stellen führen. Alternativ kann man außerhalb des Parks auch geführte Ausflüge in erhöhten, offenen Safari-Jeeps mit treppenförmig angeordneten Sitzbänken für die Fahrgäste oder in Minibussen buchen.

 

Wir nahmen das südöstliche „Kwa-Maritane Gate“ da es aus Johannesburg kommend die direkteste Zufahrt darstellt. Der von dort ausgehende Tshepe Drive ist eine Sandpiste und auch wenn diese anfangs parallel zur Hauptstraße und der Landebahn des Pilanesberg Airports führt begegneten uns bereits nach den ersten Metern ein paar tierische Bewohner: Warzenschweine mit ihren Ferkeln, Flusspferde die bis zu den Ohren in einem kleinen Gewässer relaxten und sogar Giraffen welche sich durch unsere Vorbeifahrt nicht beim Abfressen der an der Straße stehenden Büsche Stören ließen. Überhaupt scheinen die Tiere nicht sonderlich scheu zu sein, denn auch die Zebras die uns mitten auf der Straße entgegenkamen wichen uns nur um wenige Meter aus um das ebenfalls direkt an der Straße wachsende Gras zu fressen.

Unser erstes Ziel, um einen mitgebrachten Mittagssnack einzunehmen, war der Picknickplatz oberhalb des Mankwe Dams von dem aus man eine pittoreske Aussicht über den zentral gelenen See hat und sich an unter schattenspendenden Bäumen stehenden Sitzgruppen niederlassen, Kleintiere beobachten und sogar auf feststehenden Grills ein kleines Barbeque veranstalten kann. Allerdings setzt dies natürlich das Mitbringen eigener Grillkohle voraus.

 

Es empfiehlt sich bei Safaris unbedingt Ferngläser mitzunehmen, und mit eben diesen konnten wir auf der gegenüberliegenden Seeseite eine große Herde Zebras ausmachen. Daher führte uns nach ausgiebiger Stärkung unsere Privatsafari via „Mankwe Way“, „Motlobo“ und „Thlware“ zum „Hippo Loop“. Leider machte dieser seinem Namen nicht alle Ehre, denn Flusspferde waren weit und breit keine zu sehen. Nur ein einzelnes, kapitales Nashorn huschte scheu aus dem Gestrüpp, ohne nach links und rechts zu schauen über die Straße und auf der anderen Seite wieder ins schützende Buschwerk. Vielleicht ganz gut so, denn mit ihren teilweise um einen Meter langen Hörnern versuchen sich die zuweilen auch mal neugierigen Schwergewichte – ein ausgewachsenes Breitmaulnashorn etwa kann deutlich über drei Tonnen wiegen – manchmal an Lackdesign und Metallverformung. Die allgegenwärtigen Impalas, auch Schwarzfersenantilopen genannt, findet man sowieso an jeder Ecke. Man hat fast den Eindruck, dass diese in großen Zahlen lediglich als Lebendfutter für die Raubkatzen und als natürliche Gärtner unterwegs sind. Possierlich und zutraulich sind sie allerdings dennoch – irgendwas zwischen misstrauisch und neugierig.

 

Natürlich hielten wir hauptsächlich nach den Predators, den Jägern, Ausschau. Die Sichtung eines Löwen, Leoparden, Geparden oder ähnlicher Großkatzen hätten wir mehr als begrüßt. Leider sind die Populationen relativ klein, Löwen gibt es nach aktuellen Zählungen nur etwa 50 Stück in Pilanesberg, Leoparden oder Geparden sind leider sogar noch seltener. Nichts desto trotz fühlte ich mich bemüßigt zu prophezeien, dass wir an diesem Tag noch mindestens ein Rudel Löwen sehen sollten. Diese als „Touri-Optimismus“ verunglimpfte Vorhersage rang meinen Reisebegleiterinnen nur ein leicht herablassendes Lachen ab. Zu unwahrscheinlich ist es in der Mittagssonne im 55.000 Hektar großen Reservat eines oder gleich mehrere Exemplare dieser Spezies zu sehen. Sie sind natürlich scheu und hey, es sind große Katzen! Tiere die es lieben, wenn das Wetter anstrengend ist, irgendwo zu chillen – und schattenspendende Bäume gibt es nun wirklich genug. Auch wenn die Hoffnung auf eine Sichtung auch meinerseits tatsächlich eher gering war und die Voraussage eher zur Auflockerung der leicht aufkeimenden Frustration über die eher unspektakuläre Ausbeute dienen sollte, so entpuppte sie sich als „Self-Fulfilling-Prophecy“. Denn ausgerechnet an der T-Kreuzung der asphaltierten Hauptstraßen „Tshwene“ und „Kgabo“, keine 500m vom zentral gelegenen Besucherzentrum entfernt, lag doch tatsächlich eine aus einem stattlichen Männchen, mindestens zwei Weibchen und mehreren Jungen bestehende Löwenfamilie, wie man es zu der Tageszeit nicht anders erwarten sollte, träge, fast reglos unter einer etwa 50 Meter entfernten Baumgruppe. Der Tag war gerettet, die Reise es mehr als wert gewesen und die unverhoffte Sichtung eines einzelnen Elefanten, kurz vor Ausfahrt aus dem im Süden gelegenen „Bakubung Gate“ waren letztlich die Höhepunkte des Wildlife Watchings. Der Besuch des Besucherzentrums, in welchem man sich umfassend informieren, Speisen (Burger, Salate, usw.) einnehmen, Kaltgetränke, Eis und andere Erfrischungen, sowie Souvenirs erwerben kann und die Weiterfahrt zu einem am Mankwe Dam gelegenen Aussichtspunktes dienten nur noch zur Vervollständigung des Tagesprogramms.

 

Schläft man nicht in einer der Lodges oder in Sun City, so sollte man etwa 2-3 Stunden vor Sonnenuntergang (im Hochsommer ca. 18:30 Uhr) die Rückfahrt antreten, da einige Siedlungen zwischen Pilanesberg und Johannesburg sogar auf Straßenschildern als Gebiete mit hoher Kriminalitätsrate ausgewiesen werden. So wird jeder Halt an einer der 4-Wege-Kreuzungen zur Gefahr mit Ankündigung. Darüber hinaus sind die Landstraßen unbeleuchtet und es besteht daher zusätzlich das Risiko mit frei umherlaufenden Ziegen, Hunden und anderen Tieren zu kollidieren.

Gefreut habe ich mich auf diesen Ausflug schon lange und letztlich wurde ich, entgegen meiner zugegeben eher niedrigen Erwartungshaltung, nicht enttäuscht. Wie beschrieben gehört etwas Glück und Geduld dazu die besonderen Tierarten zu sehen, da ein solches Wildlife Reserve kein Zoo ist, sondern ein mehr oder weniger freier Lebensraum zur Erhaltung gefährdeter Tierarten. Aber auch wenn man vielleicht an einem Tag nicht alle Mitglieder der „Big Five“ sehen wird, so ist alleine die Landschaft, in der sich der Pilanesberg Nationalpark befindet, die Reise wert.

 

Pilanesberg
Pilanesberg National Park

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